Wer sind wir und was bieten wir an?
Als Mitglieder der Freien Selbsthilfegruppe in der Neuapostolischen Kirche haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen eine Hilfestellung beim Ausstieg aus dem Teufelskreis der Sucht zu geben.
Vielfach ist es für Menschen mit einer Suchterkrankung undenkbar, ein Leben ohne Suchtmittel zu führen. Der Gedanke ans Aufhören führt zu Ablehnung und Angst.
Meist sind es Einflüsse von Außen, die den Anfang eines Umdenkens bewirken. Dies kann z.B. der Entzug des Führerscheines, Eheprobleme, gesundheitliche Probleme oder drohender Verlust des Arbeitsplatzes sein.
Wir stehen als Ansprechpartner zur Verfügung wenn es darum geht, Wege aus der Abhängigkeit aufzuzeigen. Viele von uns haben diesen Ausstieg bereits vor vielen Jahren geschafft und sind als ehrenamtliche Suchtkrankenhelfer bereit, unsere eigenen Erfahrungen weiterzugeben, bei Bedarf ambulante oder stationäre Therapien zu vermitteln und einen Austausch in unserer Selbsthilfegruppe anzubieten.
Diese Angebot richtet sich an unsere Glaubensgeschwister aber selbstverständlich auch an jeden, der bereit ist, etwas gegen seine Abhängigkeit zu unternehmen. Wir sind offen für alle und nehmen einen jeden so an, wie er ist.
Auch Angehörigen von Suchtkranken möchten wir die Möglichkeit bieten, Informationen zu erhalten und konkret etwas gegen die eigene Situation zu unternehmen.
Neben dem Besuch unserer Selbsthilfegruppe bieten wir eine anonyme Kontaktmöglichkeit an und stellen Ansprechpartner innerhalb der Gebietskirche Nordrhein-Westfalen vor.
Alkoholismus ist die Volkskrankheit Nr. 1 in Deutschland. Über 9 Millionen Bundesbürger haben einen riskanten Alkoholkonsum; 1,6 Millionen gelten als alkoholabhängig. Die Übergänge von Konsum, Missbrauch und Abhängigkeit sind fließend.