MENDEN. Frank und Susanne Albrecht empfingen am Sonntag, 22. März 2015, in der Neuapostolischen Kirche in Menden den Segen zu ihrem 25-jährigen Ehejubiläum. Bezirksälteste Thomas Fröhlich, der den Gottesdienst durchführte, bescheinigte dem Jubelpaar vor rund 130 Gläubigen: „Die Frage nach dem Segen kommt aus eurem tiefen Glauben. Das ist keine Routinefrage.“
Der Predigt lag das Bibelwort aus Johannes 1, Vers 11 zugrunde: „Er kam in sein Eigentum und die Seinen nahmen ihn nicht auf.“ Das Bibelzitat sei in seiner Bedeutung, so erklärte Thomas Fröhlich den Gottesdienstteilnehmern, der vorösterlichen Zeit zuzuordnen. Das Johannesevangelium berichte von den Dingen, die Jesus erfahren musste, beginne aber entgegen der anderen Evangelien mit seiner Ankunft als Teil von Gott, nicht mit seiner Geburt. „Damit hebt sich dieses Evangelium deutlich von den anderen ab“, sagte Fröhlich.
Macht zur Gotteskindschaft als Lohn der Aufnahme Jesu
Deutlich verwies der Bezirksälteste aber auch auf die Aktualität des Bibelwortes: „Das Jesus nicht aufgenommen wird, passiert immer wieder - damals wie heute.“ Auch die Predigten heutzutage seien an manchen Stellen unverständlich und nur schwierig anzunehmen. Sich darum zu bemühen, bedeute aber einen wertvollen Lohn: „Dann gibt Gott die Macht, ein Gotteskind zu werden und Trost, Friede und Versöhnung zu finden.“
Musik gestaltet konzeptionelle Novität
Die musikalische Gestaltung übernahm der „reger chor“ aus Köln unter der Leitung von Wolf-Rüdiger Spieler. Die Singgemeinschaft brachte zwischen einzelnen Predigtabschnitten etwa Werke von Johann Sebastian Bach zu Gehör und nahm damit im Gottesdienst eine konzeptionelle Veränderung vor. „Die Musik zwischendurch soll dazu dienen, das Gesagte wirken zu lassen“, erläuterte Thomas Fröhlich die Grundidee.
Besonders im Erkennen des gegenseitigen Wertes
In seiner Ansprache an das Silberhochzeitspaar fand der Gottesdienstleiter lobende, persönliche Worte: „Im Erkennen des Wertes des anderen und des Reichtums der Ehe seid ihr für mich etwas Besonderes“, sagte er. Das Paar habe alles durchleben müssen, was anderen auch widerfahren sei. Dennoch sei Jesus ihr Begleiter gewesen, stellte er fest, basierend auf dem Grußwort aus Johannes 14, Vers 26: „Aber der Tröster, der Heilige Geist, den mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.“
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