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Dankbarkeit für göttliches Wirken zeigen

 

MENDEN. Apostel Wolfgang Schug hielt am Mittwoch, 27. August 2014, einen Gottesdienst für die Gemeinden Menden und Iserlohn-Mitte in der Neuapostolischen Kirche in Menden. Die 133 Gottesdienstteilnehmer ermutigte er in seinen Ausführungen: „Von Gott geht Hilfe aus - und wir können zuversichtlich sein, dass das auch in Zukunft so bleibt.“

Als textliche Grundlage für den Gottesdienst diente eine Textstelle aus dem Buch Jona, Kapitel zwei, Vers zehn: „Ich aber will mit Dank dir Opfer bringen. Meine Gelübde will ich erfüllen dem Herrn, der mir geholfen hat.“ Dieser Ausdruck von Erkenntnis sei bei Jona erst spät gekommen, erläuterte Schug in seinen Ausführungen. Und danach habe es zunächst gar nicht ausgesehen. Jonas Wunsch sei es zu Anfang gewesen, seiner Aufgabe zu entkommen und in der Stadt Ninive nicht das göttliche Heil zu verkündigen. Auf dem Schiff, mit dem er vor Gott wegzulaufen suchte, sei er dann als Verantwortlicher für den schweren Sturm, dem sich die Seeleute gegenüber sahen, designiert worden. Nachdem die Besatzung ihn über Bord geworfen hatte und er sich im Bauch des Walfisches befand, sei die Erkenntnis gekommen: „Er hat begriffen, dass Gott durch ihn wirken wollte und gewirkt hat“ , sagte Apostel Schug.


Viele Lebenssituationen heute, so führte er weiter aus, glichen der von Jona: „Wir sind unfähig, fühlen uns überfordert und wollen weglaufen.“ Doch die Glaubenserfahrung zeige immer wieder das persönliche Erleben göttlicher Führung, solle Grund zur Dankbarkeit und Kraftquelle dafür sein, anderen zu helfen. Dazu sei es aber erforderlich, zeigte Schug auf, etwa in der Gemeinde Dinge zurückzulassen, die das Miteinander stören und die Versöhnung zu suchen. „Sonst ist offenbar ein Mangel an Dankbarkeit da“, nahm Bischof Karl-Erich Makulla Bezug auf die Ausführungen von Apostel Schug. Wenn das Negative im Miteinander dominiere, sei es notwendig, Dankbarkeit zu opfern. Dann werde sie gelebt - und dann sei auch Gottes Hilfe im vollen Umfang zu erfahren.

 

8. September 2014
Text: Fotos/Text: Marcel Müller

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