Gérard Fetter ist neuer Leiter der Neuapostolischen Gemeinde Menden. Er löst damit Bezirksälteste Thomas Fröhlich in dieser Funktion ab. Apostel Wolfgang Schug betraute den Amtsträger aus Unna-Massen in einem Gottesdienst am 4. Juli 2012 in der Gemeinde Fröndenberg mit dieser administrativen und seelsorgerischen Aufgabe und übertrug ihm außerdem das Amt des Hirten.
Am Mittwoch, den 04.Juli, erlebten die Gemeinden Fröndenberg, Unna-Massen und Menden gemeinsam mit Apostel Wolfgang Schug und weiteren Amtsträgern der Kirchenbezirke Iserlohn und Hamm einen Gottesdienst in der Gemeinde Fröndenberg. Grundlage des Gottesdienstes war das Bibelwort aus Hiob 5, 42: "Ich hatte von dir nur vom Hörensagen vernommen, aber nun hat mein Auge dich gesehen"
Das vorgelesene Bibelwort beschrieb treffend die Situation der meisten Mendener Gemeindemitglieder. Gérard Fetter war bisher als Priester im Kirchenbezirk Hamm tätig und somit den meisten von ihnen völlig unbekannt.
Das sollte sich nun ändern. Zuerst wurde Bezirksälteste Thomas Fröhlich von der Aufgabe als Vorsteher der Gemeinde Menden entbunden. Danach erfolgte die Beauftragung von Gérard Fetter, der gleichzeitig auch als Hirte ordiniert wurde. Apostel Schug beschrieb ihn als einen "Mann, der ohne Zögern und Bedenken ja zu Gott und zu neuen Aufgaben sagt". Er frage nicht danach wie er alles schaffen solle, sondern vielmehr danach, ob er den jeweiligen Aufgaben gerecht werde. Zu diesen neuen Aufgaben wünschte ihm der Apostel "die ständige Nähe Gottes, die Kraft, die Gemeinde zu verbinden, dass alle zusammenstehen wie ein Mann." Der Heilige Geist solle in ihm die Gabe entfalten, einen Blick für Alles und Alle zu haben, um immer zu sehen, was die Gemeinde benötigt.
Nach der Segenshandlung überreichte Evangelist Andreas Röbert aus Menden Hirte Fetter und Bezirkälteste Fröhlich jeweils einen identischen Blumenstrauß. Das solle eine Symbol dafür sein, so die Ansprache von Andreas Röbert, dass die Gemeinde mit gleicher Verbundenheit und Liebe zu dem neuen Vorsteher stehen wird, wie sie zu ihrem bisherigen Leiter gestanden hat. "Ich wünsche mir für die Gemeinde nur eins: Dass sie glücklich ist", gab Fetter als Perspektive für die Zukunft aus.
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