Hemer. Die Landesregierungen haben regional verschärfte behördliche Maßnahmen zum Corona-Infektionsschutz vorgesehen, wenn der Schwellenwert von 50 Infektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen in dem Landkreis oder der kreisfreien Stadt überschritten wird. Dies ist momentan im Märkischen Kreis der Fall.
Die Neuapostolische Kirche Westdeutschland ist sich der besonderen Verantwortung für die Gesundheit der Glaubensgeschwister und Amtsträger bewusst. Bezirksapostel Rainer Storck bittet in einem Schreiben an die Gemeinde- und Bezirksvorsteher der Gebietskirche darum, die bisher bewährten Maßnahmen zum Infektionsschutz weiter einheitlich und so wie vorgegeben umzusetzen. „Wir wollen in der Öffentlichkeit zeigen, dass wir verantwortungsvoll mit der angespannten Lage umgehen“, so lautet sein Appell auf der Internetseite der Neuapostolischen Kirche Westdeutschland.
Das Hygienekonzept der Neuapostolischen Kirche Westdeutschland hat sich bewährt. Es ist entstanden, als es ebenfalls hohe Infektionszahlen gab. Es ist darauf ausgelegt, dass durch Teilnahme unwissentlich infektiöser Personen am Gottesdienst keine weiteren Gottesdienstteilnehmer gefährdet werden und eine Ausbreitung des Virus verhindert wird. Daher können auch weiterhin Gottesdienste unter Einhaltung der bekannten Maßnahmen durchgeführt werden. Das Hygiene-Konzept steht im Einklang mit den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und ist mit den Landesregierungen abgestimmt.
Ab sofort gilt zusätzlich:
- Der Einsatz von bis zu vier Sängern unter Einhaltung der besonderen Abstandsregeln darf künftig nicht mehr erfolgen
- Die Gottesdienstbesucher und die am Altar sitzenden priesterlichen Ämter tragen während des Gottesdienstes auch am Platz den Mund-Nasen-Schutz, das gilt nicht für den Gottesdienstleiter und den Predigenden
- Es wird darum gebeten, den Mund-Nasenschutz beim Verlassen des Kirchengebäudes und auf dem Kirchengrundstück zu tragen
Gemeindevorsteher Roland Ihlbrock weist darauf hin, dass wir inzwischen in die kalte Jahreszeit eingetreten seien. Gerade jetzt komme dem Lüften eine besondere Bedeutung in Bezug auf den Infektionsschutz zu. Er bittet darum, sich kleidungsmäßig darauf einzustellen. Auch sei bei der Garderobennutzung auf die Einhaltung der Sicherheitsabstände zu achten.
Wer Erkältungssymptome habe, möge bitte besten Gewissens zu Hause bleiben und den Gottesdienst aus Hemer über die bereitgestellte Telefonverbindung (069 – 27 28 17 53, PIN: 1234) miterleben.
Für die Beachtung und Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln durch die Gemeinde sei er persönlich sehr dankbar: "Ihr geht alle sehr verantwortungsbewusst damit um."
22. Oktober 2020
Text:
wo/R. Ihlbrock/NAK Westdeutschland
Fotos:
NAK Westdeutschland
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