Hemer. Zum Einstieg in die Passionszeit des neuen Kirchenjahres und zur Einstimmung auf den bevorstehenden Besuch des Bezirksapostels war Bischof Karl-Erich Makulla am 22. Februar 2023 in der Gemeinde Hemer.
Grundlage des Gottesdienstes war Psalm 51,3: „Gott, sei mir gnädig nach deiner Güte, und tilge meine Sünden nach deiner großen Barmherzigkeit.“ König David kam zu dieser Erkenntnis, nach dem ihm Gott den Propheten Nathan gesandt hatte. Unter dessen Strafrede wurde dem König die Sündhaftigkeit seines Tuns deutlich: Er hatte Uria in den Krieg geschickt, wo der Kampf am härtesten war (vergl. 2. Samuel 11,15), und hoffte, dass dieser dort sterben würde und er selbst dessen Frau Batseba zu sich nehmen könne.
Sünde ist alles, was dem Willen Gottes widerspricht. Sie führt unweigerlich zur Trennung des Menschen von Gott. In der Bergpredigt macht Jesus deutlich, dass Sünde nicht nur in Taten, sondern auch in Gedanken, Empfindungen, Einstellungen und Worten bestehen kann.
Wie wir die Gnade Gottes auf uns ziehen können, verdeutlichte Jesus im Gleichnis vom verlorenen Sohn:
- Erkenntnis und Reue über den eigenen Zustand
- Umkehr
- Hinwendung zu Gott
- Bekenntnis der Sünde
- Annahme und Gnade
Bezirksevangelist Markus Balzukat vertiefte in seiner Co-Predigt die Ausführungen des Bischofs.
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