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Apostel Follmann in Plettenberg - Vorsteherwechsel

 

Die Gemeinden Plettenberg und Werdohl. feierten den Gottesdienst in der Kirche Plettenberg am Mittwoch, den 24. Januar 2024 zusammen. Das Thema der Predigt: Stille in Gott und Glauben an Jesus Christus. Grundlage für den Gottesdienst und die Predigt war das Gespräch von Apostel Petrus mit einem Gelähmten im Tempel nach Apostelgeschichte 3, Vers 6: „Petrus aber sprach: Silber und Gold habe ich nicht; was ich aber habe, das gebe ich dir: Im Namen Jesu Christi von Nazareth steh auf und geh umher!“

Meine Seele ist stille in Gott

Apostel Follmann eröffnete den Gottesdienst bezugnehmend auf das Lied, vorgetragen von einer Sängerin und einem Sänger mit Orgelbegleitung „Meine Seele ist stille in dir“ mit der Fragestellung: „Warum stille?“ und gab die Antwort, stille bedeute Geborgenheit. Wenn man erleben könne, dass Gott bei und mit einem sei, dadurch entstehe Ruhe in der Seele. Manchmal ist unsere Seele unruhig, so der Apostel, das gehe nicht so schnell weg. Dafür brauche man den lieben Gott. In dem Zusammenhang wiederholte der Apostel eine Interviewfrage aus dem Jugendauftakt-Gottesdienst an ihn: „Was ist ein guter Tipp für Glaubensgelassenheit?“ Er gab zur Antwort: „Die Verbindung zu Jesus.“ Als Beispiel führte er aus, dass Petrus auf Geheiß Jesu bei stürmischer See aus dem Boot ausgestiegen sei. Als aber Unruhe und Angst in Petrus aufkam und er zu sinken drohte, war Jesus da und hat ihn herausgezogen. Apostel Follmann gab der Gemeinde die Botschaft mit: „Auf den Herrn kann ich mich verlassen. Er ist da! Pflegen und halten wir die Verbindung zum Herrn. Das gehe über das Gebet nach dem Jahreswort des Stammapostels: „Betet ohne Unterlass!“ Das bedeute für uns ganz praktisch, dass wir einfach zwischendurch mit Gott sprechen können, ihn anrufen können, auch wenn wir unterwegs seien.

Glauben an Jesus Christus

Das Gespräch von Petrus mit dem Gelähmten laut dem Textwort fand zeitlich später statt als das Erleben auf dem See. Petrus habe dazugelernt, so der Apostel. Wo vor noch Zweifel war, war jetzt ein tiefer Glaube. Der Gelähmte erlebte ein Wunder, weil er glaubte. Wenn Jesus Menschen von ihren Krankheiten heilte, hat er immer wieder betont: „Dein Glaube hat dir geholfen!“  Die natürliche Reaktion des Gelähmten wäre: Das geht nicht, ich bin von Kind an gelähmt. Aber er glaubte und erlebte ein Wunder.

Apostel Follmann gab den Rat: Lasst uns den Glauben stärken, dass bei Gott alles möglich ist. Unter der Fragestellung, was es bedeute, zu glauben, gab der Apostel das Beispiel, dass wir in unserer Umgebung erleben würden, dass der Glaube rückläufig sei. Lasst uns den Glauben hochhalten und uns nicht schämen, so der Apostel, wenn wir die Sorge hören: Wie soll es weiter gehen? Lasst uns dann unseren Gesprächspartner entgegnen: „Glaubst du an einen lebendigen Gott?“ Sollen wir einmal zusammen beten oder darf ich für dich beten?“ Abschließend ermutigte der Apostel die Gläubigen: „Es gibt noch viele viele Möglichkeiten, den Glauben zu leben. Lassen wir uns vom Heiligen Geist bewegen!“

Gott hat Großes getan

In dem Predigtbeitrag ging Priester Rainer Dehn auf das Lied des Gemeindechors ein: „Er hat Großes getan. Betet ihn an!“ Im Dienen des Apostels haben wir Großes erlebt und dadurch stehe nun eine große Freude in uns, die Freude, dass wir uns als Gemeinde haben dürfen. Wir würden auch erleben, so der Priester, dass wir wie gelähmt durch unterschiedliche  Ereignisse seien. Dann käme der Rat von einer Schwester, einem Bruder oder einem Segensträger. Wenn wir den Rat im Glauben befolgen, würden wir auch Großes erleben. Abschließend gab der Priester non5 zwei Botschaften mit auf den Glaubensweg: Setzen wir uns für den Herrn ein, dann setzt sich der liebe Gott auch für uns ein. Bleiben wir auch einmal stille, dann kann Gott mit uns sprechen.

Ist unser Glaube beeindruckend vor Gott?

Apostel Follmann bat Bischof Koch in seinem Predigtbeitrag die Gemeinde auf die Sündenvergebung und das Heilige Abendmahl vorzubereiten. Dabei ging er noch einmal auf das eingangs gesungenen Liedes ein und sagte: Manchmal ist es nicht stille in uns, denn wir müssen bekennen wie David im 38. Psalm, Vers 19, ausdrückt: „Denn ich bekenne meine Missetat und sorge mich wegen meiner Sünde.“ Die Sünde mache Unruhe in uns, aber Gott wolle wieder Ruhe schaffen.

Der Bischof erwähnte die Begebenheit Jesu mit dem Hauptmann von Kapernaum, dessen Knecht schwer erkrankt war. Der Hauptmann bat um Heilung seines Knechtes, aber sagte zu Jesus, er brauche nicht in sein kommen, sondern nur ein Wort sprechen. Jesus war beeindruckt von dem Glauben des) Hauptmanns, dann habe er das Wunder der Heilung erlebt. Wir stünden nun auch vor einem Wunder der Sündenvergebung und der Feier des Heiligen Abendmahls. Bischof Koch fragte abschließend die Gemeinde: „Wann haben wir es das letzte Mal geschafft, unseren Himmlischen Vater mit unserem Glauben zu beeindrucken?

Handlungen zum Abschluss des Gottesdienstes

Ein besonderer Moment im Gottesdienst war die Ruhesetzung von Priester und Vorsteher Rainer Dehn sowie von Diakon Manfred Müller und die Beauftragung von Bezirksältesten Thomas Fröhlich als Vorster der beiden Gemeinden Plettenberg und Werdohl, sowie die Ernennung von den Priestern Marcus Neuhaus als Vorstehervertreter für die Gemeinde Plettenberg und Markus Heinrich als Vorstehervertreter für die Gemeinde Werdohl.

Mit Gebet und Segen beendete der Apostel den Gottesdienst. Der Gottesdienst wurde umrahmt mit geistlichen Liedern von Sängerinnen und Sängern aus den beiden Gemeinden Plettenberg und Werdohl. Nach dem Gottesdienst hatten alle Gottesdienstteilnehmer die Möglichkeit, sich persönlich vom Apostel und Bischof sowie allen Amtsbrüdern zu verabschieden.

26. Februar 2024
Text: Siegfried Heinrich
Fotos: Diethelm Eilers

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