Plettenberg 24.April 2024. Bezirksapostel Rainer Storck besuchte zu dem Mittwochabend-Gottesdienst die Gemeinde Plettenberg. Eingeladen zu dem Gottesdienst waren auch Geschwister aus der Gemeinde Werdohl.
Dem Gottesdienst legte Bezirksapostel Storck das Wort aus Römer 8,16 und 17 zugrunde: „Der Geist selbst gibt Zeugnis unserm Geist, dass wir Gottes Kinder sind. Sind wir aber Kinder, so sind wir auch Erben, nämlich Gottes Erben und Miterben Christi, da wir ja mit ihm leiden, damit wir auch mit ihm zur Herrlichkeit erhoben werden."
Zu Beginn der Predigt erinnerte der Bezirksapostel an das Jahresmotto „Beten wirkt“. Dazu stellte er eine Begebenheit aus der Apostelgeschichte 12. 1-19 in den Mittelpunkt. Die Apostel Petrus und Jakobus missionierten in Antiochien. Sie konnten eine kleine Gemeinde gründen. König Herodes, dem die neue Lehre gefährlich wurde, geht gegen die Christen vor und lässt Jakobus töten und Petrus strengbewacht in das Gefängnis werfen. Die Gemeinde erfährt von dem Schicksal und betet für ihren Apostel. In der Nacht wird Petrus wundersam und mitten durch seine Bewacher aus dem Gefängnis befreit und in die Stadt geführt. Der Begleiter sagt dem Apostel auch, wohin er gehen möge. Petrus selbst kommt es wie Traum vor. Als er an der Tür des Haus von Maria, Mutter des Johannes Markus anklopft, will ihm eine Magd öffnen. Sie ist allerdings so verwirrt, dass sie glaubt, ein Geist stehe vor der Tür. Vor Schreck lässt sie Petrus vor der Tür stehen und berichtet der versammelten, betenden Christen von der "Erscheinung". Auch die Versammelten im Haus zweifelten an dem Verstand der Magd.
Fazit: Die Gemeinde hat für ihren Apostel gebetet, konnte es allerdings nicht fassen, dass ihr Gebet Wirkung zeigt. Die Frage stellt sich „Glaubst du auch, was du betest?“ Das Gebet, so der Bezirksapostel ist kein Wunschkonzert, aber die Wirkung der Gebete sollte keinesfalls unterschätzen werden.
Das neue Leben im Geist
„Wir sind Gotteskinder! Gott hat uns lieb und kümmert sich um uns“, sagte der Bezirksapostel auf das Bibelwort eingehend. Der empfangene Geist Gottes bezeugt in uns, dass wir Gottes Kinder sind. Die Gotteskindschaft beschränke sich nicht nur auf das irdische Leben. Apostel Paulus leitet in seinem Brief einen Punkt zum nächsten ab. Als Gotteskinder sind wir auch Miterben wie Jesus Christus. Wenn wir Miterben sind, dann müssen wir auch mit ihm leiden. Der Bezirksapostel betonte, dass hiermit nicht irdischen Leiden z.B. durch Krankheiten gemeint seien. Er führte einige Punkte des Leidens mit Jesus auf:
- Wir leben in einer Zeit, in der die Werte des Evangeliums so missachtet werden wie noch nie. Wir leiden darunter, wenn wir uns mühen nach dem Evangelium zu leben.
- Wir leiden an den Unzulänglichkeiten der Kirche. Die handelnden Amtsträger sind Menschen und treffen auch Fehlentscheidungen.
- Wir leiden an den Unzulänglichkeiten unseres Nächsten und an den eigenen Unzulänglichkeiten. Apostel Paulus hat hierzu das Bild eines Leibes gegeben: Wenn ein Glied leidet, leiden alle Glieder mit. Der Bezirksapostel stellte die Frage nach der Verbindung zueinander. Leiden wir mit und damit auch die Frage helfen wir mit, wenn ein Glied in der Gemeinde leidet?
Nach dem Gottesdienst gab es noch eine Gelegenheit bei einem liebevoll bereiteten Büffet sich untereinander auszutauschen - über Freuden und Leiden. Miteinander - Füreinander
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