Lasst uns die Vorfreude und die Botschaft weitertragen!
Dem ersten Gottesdienst im neuen Kirchenjahr lag das Wort aus Sacharja 9.9a "Du, Tochter Zion, freue dich sehr, und du, Tochter Jerusalem, jauchze! Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer." zugrunde.
"Die Lenden lasst umgürtet sein“ , mit diesem Lied bereitet der Chor die Predigt vor. Bischof Koch nahm die Gedanken auf und zitierte den Vers "Ich komme, wartet nur auf mich.". Für ihn war es nicht nur ein gelungener Vortrag, sondern ein Aufruf, bereit zu sein, bereit für die Verheißung der Wiederkunft Christi.
Auch der Prophet Sacharja hat aufgerufen, sich zu freuen und bereit zu sein. In einer Zeit, die alles andere als erquicklich und angenehm war, rief er zu Mut und Zuversicht auf. Das Textwort aus Sacharja bezieht sich auch auf die erfüllte Verheißung des Messias.
Was war allerdings, als der Messias, Jesus wirklich kam? Wenige haben ihn erwartet und noch weniger haben ihn aufgenommen. Damals waren viele enttäuscht, weil der verheißene und gekommene König als Friedensfürst nicht den irdischen Frieden gebracht hat, sondern am Kreuz gestorben ist → „Wir aber glaubten, er würde Israel erlösen.“
Jesus kam und kommt nicht, um irdische Sorgen zu beseitigen. Er kam und wird wiederkommen, um eine Veränderung einzuleiten. Christen haben eine Aufgabe, jetzt schon und in Vorbereitung auf das, was noch kommen wird. Es gilt, die frohe Botschaft des Evangeliums zu leben und weiterzutragen. Dazu ist Jesus unser Vorbild. Er sah das Leid seiner Mitmenschen, unabhängig von dem Verhalten des Einzelnen. Das Doppelgebot der Liebe mag uns Richtschnur sein (Markus 12; 29-31)
Bischof Koch ging in seiner Predigt auf die in der Heiligen Schrift niedergeschriebenen Hinweise zum Gottes Heilsplan ein. Dieser geht über das Heil in der Gegenwart hinaus. Entscheidend für das Wohl, auch in der Zukunft, wird die eigene Haltung zu Gott sein. Maßstab ist dabei z.B. die Frage Jesu "Meinst du, dass ich Gauben finde auf Erden, wenn ich wiederkomme?“ oder „Hast du mich lieb?“ sein. Die Botschaft des Evangeliums wird sich erfüllen wie alle Verheißungen Gottes. Es wird wirklich Frieden herrschen, kein Leid noch Tod wird mehr sein.
Wir bereiten uns auf Weihnachten 2024 vor. Wir bereiten uns aber auch auf das geistige Weihnachten, die Wiederkunft Christi vor. Wenn unser Leben erfüllt ist von der Vorbereitung auf die Wiederkunft Christi, dann werden wir nicht enttäuscht werden.
In Vorbereitung auf die Sündenvergebung und das Heiligen Abendmahl ging Bischof Koch auf das Lied aus dem Gesangbuch „Advent ist es heut!“ ein. Dort heißt es „Er kam, er kommt heute und wird wiederkommen.“ Jesus lädt uns im Gottesdienst zu seiner Tischgemeinschaft ein. Das ist Heiliges Abendmahl, erlebte Gegenwart Gottes.
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