Altena. Rund 80 Seniorinnen und Senioren aus dem Kirchenbezirk Iserlohn kamen am Sonntag, 21. September 2025, in der Neuapostolischen Kirche Altena zusammen. Gemeinsam mit den Glaubensgeschwistern aus der Gemeinde Altena feierten sie den festlichen Bezirksseniorengottesdienst, der um 10 Uhr begann und vom Bischof Olaf Koch geleitet wurde. Den Gottesdienst konnten 25 Geschwister per Bild und Ton miterleben.
Dem Gottesdienst lag das Bibelwort aus Epheser 1, Vers 3 – 4 zugrunde: „Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit allem geistlichen Segen im Himmel durch Christus. Denn in ihm hat er uns erwählt, ehe der Welt Grund gelegt war, dass wir heilig und untadelig vor ihm sein sollen in der Liebe.“
Der Chor eröffnete den Gottesdienst mit dem Lied aus dem Chorbuch Nr. 121 „O Jesu, du seligste Ruh". Bischof Koch ging darauf ein und sagte, dass die Tür zum Segen geöffnet werden solle und sich die Bitte daran anschließe, dass wir selig werden mögen. Es bestehe ein Zusammenhang, die Tür zum Segen zu kennen und durch den Segen zur Seligkeit geführt zu werden.
Zum Kontext des Briefes von Apostel Paulis an die Gemeinde in Ephesus sagte der Bischof: „Es gab in der frühen Christenheit unterschiedliche Situationen in der Gemeinde, denn sie setzte sich zusammen aus sogenannten Judenchristen und Heidenchristen. Es lebten auch Griechen und Römer in der Gemeinde. Somit bestanden unterschiedliche und teils schwierige Situationen, aber mit gemeinsamem Glauben. Im Mittelpunkt stand der geistliche Segen für alle.“ Auch heute kommen wir aus unterschiedlichsten Verhältnissen, so der Bischof, aber durch den geistlichen Segen sind wir miteinander verbunden.
Auswirkungen des geistlichen Segens:
„Segen äußert sich nicht in Wohlstand, Gesundheit, sondern ganz anders.“ Segen zeige sich in der Nähe zu Gott, im Verhältnis zwischen Menschen und Gott, so der Bischof. Segen ist die Erwählung, indem wir zum Dienst an der Seite Jesu im Friedensreich erwählt wurden. Segen bedeutet, den Willen Gottes zu verstehen. Gottes Wille ist, auf ewig bei ihm zu sein. Deshalb können wir positiv beten: „Dein Wille geschehe.“ Im Weiteren bedeutet der Segen Gottes für uns, dass wir das Opfer Jesu verstehen können. Jeder ist dem Sohn Gottes in seinem Opfer persönlich mit allen seinen Problemen bekannt. Abschließend führte der Bischof aus, dass es ein Segen sei, den Heiligen Geist tragen zu dürfen, damit verbinde sich die Gotteskindschaft, Erbe der himmlischen Heimat zu sein. Die Kraft des Heiligen Geistes helfe uns, nachzufolgen.
Zusammenfassend führte der Bischof aus: „Wenn wir die Auswirkungen des Segens erkennen, ist es uns möglich, Gott zu loben, indem wir seine Liebe erwidern. Wenn es uns so richtig gut gehe, wir selig sind, mögen wir dies auch unseres Mitmenschen mitteilen. Es ist ein großer Schatz, der weitergegeben werden solle.
Predigtbeitrag und Musik
In der Predigtzugabe ging Bezirksevangelist Balzukat darauf ein, dass Vollendung nicht irgendwo, sondern in uns geschehe. Der Schlusssegen könne uns begleiten, es ist ein Segen zum Mitnehmen. Es liege an uns, ihn zu erlangen.
Das musikalische Highlight bildete der Auf-tritt des Chores mit rund 30 Sängerinnen und Sängern, die sich aus dem Bezirksseniorenchor und dem Altenaer Gemeindechor gebildet hatten. Freudig und kraftvoll beendete der Chor den Gottesdienst mit dem Lied aus dem Chorbuch Nr. 219 „Vater unsrer Väter“, in dem die Worte zum Ausdruck kamen „lass dir wohlgefallen, unsern Dank und Preis.“
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