Menden. Bezirksevangelist Markus Balzukat feierte am 26.07.2026 auf der Grundlage des Wortes „Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern“ aus Matthäus 6,12 den Gottesdienst.
Anhand des Gleichnisses vom Schalksknecht – Matthäus 18,21-35 - zeigt er auf, dass unsere Herzenseinstellung gegenüber Gott entscheidend ist. Wir können nichts fordern oder wegen eigener Werke ein Anrecht vorweisen. Wir können nur im Bewusstsein, dass wir auf Gottes Barmherzigkeit angewiesen sind, vor den Herrn treten. Zur Vergebung gehört auch Reue, ein Bedauern, dass wir gesündigt haben, verbunden mit dem Vorsatz, es nicht mehr zu tun.
Das Vergeben kann sehr schwer sein, wenn man zum Beispiel große Ungerechtigkeit erfahren haben. Das kann ein langer Prozess ein. Es gehört jedoch zu unserem Glauben, dazu bereit zu sein. Wir können aber Gott darum bitten, dass er uns die Kraft dazu schenkt.
Priester Roland Pohlmann erklärt in seinem Mitdienen, dass das Vergessen uns Menschen schwer fällt. Aber wir können daran arbeiten, dass wir mit der Erinnerung in Frieden leben können.
Einen weiteren Schwerpunkt – die Liebe – setzt Priester Roland Ihlbrock. Mit Liebe kann es uns gelingen, zu vergeben. Er führt aus, dass sich das Wort Liebe nach seinen Buchstaben in der Aussage wiederfindet: Lass immer eine Brücke entstehen. Wo wir versuchen, dass immer wieder umzusetzen, können wir vergeben und schaffen damit die Voraussetzung, dass auch uns vergeben wird.
Nach der Feier des heiligen Abendmahls treten die Geschwister Tatjana und Peter Kovalenko an den Altar um den Segen zu ihrer Hochzeit zu empfangen.
Diesem Segen wird ein Wort aus Jeremia 29,11 zugrunde gelegt: „Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der Herr: Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich euch gebe Zukunft und Hoffnung.
Nach der Spendung des Segens und Abschluss des Gottesdienstes lässt das Brautpaar vor dem Kirchengebäude weiße Tauben fliegen. Sie stehen für Liebe, Treue & Glück.
Nach diesem beeindruckenden Anblick lässt die Gemeinde die Hochzeitsfeierlichkeit bei Sekt, Kaffee und Kuchen ausklingen.
31. Juli 2026
Text:
Gabriele Balzukat
Fotos:
Gabriele Balzukat
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