Werdohl, 6.April 2025. Anlässlich des Gemeindejubiläums „100Jahre Gemeinde Werdohl“ fand ein Festgottesdienst mit Apostel René Follmann in der Kirche Am Krähenacker in Werdohl statt. Zu diesem Gottesdienst hatten sich die Gläubigen aus der Gemeinde Werdohl und Plettenberg versammelt und konnten hierzu besondere Gäste begrüßen.
Apostel Follmann dient mit dem Wort aus Matthäus 26.26: „Als sie aber aßen, nahm Jesus das Brot dankte und brach`s und gab`s den Jüngern und sprach: Nehmet, esset; das ist mein Leib.“ Er ging in seinen Ausführungen auf die dort beschriebene Feier des Heiligen Abendmahls und deren besondere Bedeutung für die Christen ein. Der Glaube an dies Sakrament der Kirche ist ein verbindendes Element der Gemeinde. Im Heiligen Abendmahl liegt nicht nur die Erinnerung an das Geschehen wenige Stunden vor dem Kreuzestod. Es ist auch der Glaube an Versöhnung, Gnade, Heil, Gegenwart Gottes und die Wiederkunft von Jesus Christus damit verbunden. Es führt alle Gläubigen zu der einen Gemeinde Christi zusammen, in Demut vor Gott und in die Freude der Nähe Gottes.
Zum dem Festgottesdienst zum Anlass des 100 jährigen Bestehens der Gemeinde Werdohl gab Apostel Follmann den Anwesenden auch ein Grußwort aus dem 105. Psalm, die ersten drei Verse: „Danket dem Herrn und rufet an seinen Namen; verkündigt sein Tun unter den Völkern! Singet ihm und spielet ihm, redet von allen seinen Wundern! Rühmet seinen heiligen Namen; es freue sich das Herz derer, die den Herrn suchen!“ Die Psalmworte sind wie ein Dreiklang, so der Apostel: Danken, Verkündigen, Singen! Wenn wir darin offenbar werden, dann rühmen wir Gottes Wirken und Freude kann in uns einziehen.
In der Predigtzugabe blickte Gemeindevorsteher, Bezirksälteste Thomas Fröhlich, dankbar auf die lange Geschichte der Gemeinde zurück. Er lenkte aber auch den Blick in die Zukunft indem er Mut machte, das Grußwort des Apostel Wirklichkeit werden zu lassen, dankbar den Namen Jesus Christus, sein Heilsangebot und seine Wunder zu verkünden.
Herr Späinghaus, Bürgermeister der Stadt Werdohl sprach im Anschluss zum Gottesdienst in seinem Grußwort zum 100jährigen Bestehen der Gemeinde die neuapostolische Gemeinde als ein Teil von Werdohl an und dankt für alles Engagement der Gläubigen. Etliche der Anwesenden waren erstaunt und alle dankbar für das Grußwort. Es war - nicht abgesprochen - die Fortsetzung der Gedanken zur Gemeinschaft aus dem Gottesdienst, nun im größeren Rahmen der Stadtgemeinde.
Die Möglichkeit sich bei kleinen Snacks und Kaffee nach dem Gottesdienst auszutauschen wurde ausgiebig und lange genutzt. Es gab viel Wiedersehensfreude mit ehemaligen Werdohlern, die aus teils weiter Entfernung angereist waren und wieder einmal ihre Gemeinde sehen und die Glaubensgeschwister in den Arm nehmen konnten.
Bereits am Samstag kam im Rahmen eines Tages der offenen Tür der Chor zum Einsatz. Das Motto des kleinen Chorkonzertes war: Chorlieder im Rahmen eines Gottesdienst.
Siegfried Heinrich, ehemaliger Vorsteher der Gemeinde Werdohl, hat mit der getroffenen Liedauswahl zusammen mit dem Chor der Gemeinden Werdohl und Plettenberg ein schöne bewegende Atmosphäre geschaffen. Das wurde auch in dem Grußwort von Pater Gregor von der katholischen Kirche Werdohl deutlich. Der Zusammenhalt der christlichen Kirchen in Werdohl macht Mut. Gelebter Glaube in Naherwartung von Jesu Christi.
Der Vorsteher der Gemeinde äußerte seinen Dank, so viele engagierte Glaubensgeschwister in der Gemeinde haben zu dürfen. Und auch wenn die Gemeinde 100 Jahre alt ist, sie ist jung geblieben und aktiv (für Insider aus dem Gottesdienst „100jährig aus dem Fenster hüpfen“).
Allen, die aktiv und passiv mitgewirkt haben, dies Wochenende so schön zu gestalten, einen herzlichen Dank.
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