Hemer. Die bewusste Gestaltung von Gottesdiensten mit Musik erfordert gegenseitiges Verständnis und Kommunikation zwischen Dienstleitenden und Musikern. Sie ist ein wichtiger Beitrag zur Evangeliumsverkündigung. Darüber sprachen die kirchenmusikalisch Tätigen in ihrem Quartalstreffen am 21. Juli 2025 in der Kirche in Hemer.
Das Wirken des Heiligen Geistes sollte nicht auf spontane Entscheidungen im Gottesdienst beschränkt werden. Der Leiter der Kirchenmusikabteilung der Neuapostolischen Kirche Nord- und Ostdeutschland, Gerrit Junge, formulierte das in einer Diskussion so: "Damit machen wir den Heiligen Geist viel zu klein und schränken ihn auf das Wirken innerhalb von der von uns Menschen gemachten Gottesdienstzeit ein" (Dialogforum der NAK Nord- und Ostdeutschland am 21. Juni 2025).
Musiker sollen sich gezielt vorbereiten und Musikphasen bewusst planen, ohne dabei die Möglichkeit für echte Geistesimpulse auszuschließen. Im Mittelpunkt steht die Verbindung von Wort und Musik als wesentlicher Bestandteil eines lebendigen Gottesdiensterlebnisses. Die Gemeinde musikalisch mehr und vielfältiger zu beteiligen, z. B. auch an Stellen, an denen sonst der Chor singen würde, bewirkt, dass die Gottesdienstteilnehmer aktiv mehr an der Gestaltung des Gottesdienstes mitwirken und diesen nicht nur konsumieren.
Es wurde klargestellt, dass die intensive und frühzeitige Vorbereitung auf die Gottesdienste sowohl als Dienstleitende wie auch als musikalisch Tätige eine Herausforderung ist, die nicht immer leicht zu bewerkstelligen sei. Erneut wurde darauf hingewiesen, dass möglichst bezirksweit die frühzeitige Übermittlung der von den Dienstleitenden gewünschten Gemeindelieder selbstverständlich werden sollte.
Zur Diskussion gestellt wurde erneut die Überlegung, Musikwünsche von Gemeindemitgliedern aufzugreifen. Dazu könnte beispielsweise eine Wunschliederbox aufgestellt werden.
Es wurde überlegt, wieweit Gemeindemitglieder, die ein Instrument besitzen, zur Mitwirkung motiviert werden könnten. Es ist geäußert worden, dass das solistische Spiel als belastend empfunden würde. Eine Möglichkeit könnte sein, dies durch das Musizieren in einem Ensemble zu vermindern.
21. Juli 2025
Text:
P. Wohlgemuth
Fotos:
P. Wohlgemuth
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