Menden. Zukunftsfrieden - Gott ist die Liebe
Bezirksältester Thomas Fröhlich dient im Bezirksgottesdienst mit dem Wort aus Hebräer 10, 23 „Lasst uns festhalten an dem Bekenntnis der Hoffnung und nicht wanken; denn er ist treu, der sie verheißen hat.“
Die Freude im Heiligen Geist ist eng mit dem Frieden verknüpft. Beides, Freude und Frieden, zählen zu der Frucht des Geistes.
Es gilt Frieden mit sich selbst, mit dem Nächsten und mit Gott zu halten. Der Glaube erzeugt eine Verbindung zwischen Mensch und Gott.
Auch der Unvollkommene braucht Frieden, denn Unfrieden verhindert Freude.
Wir finden Freude in der Gemeinschaft, in der Gott gegenwärtig ist. Oft sehen wir die Wohltaten nicht, sondern die Alltagssorgen sind präsenter. Aber Jesus hat zugesagt, bei uns zu sein, alle Tage bis zum Ende.
Gott gibt uns Kraft und Zuversicht, er zeigt uns den Weg, dem anderen zu vergeben. Er offenbart sich im Abendmahl und in unserem Leben, er bleibt bei uns und wird uns nicht verwerfen.
Evangelist Jürgen Streich stellt die Frage, ob uns alles das, was heute gepredigt wurde, schon bekannt war. Vieles davon kennen wir, aber heute wurde der Glaube, die Vergebung und der Frieden wieder neu geweckt. Wir werden hier auf Erden in dieser Aufgabe nicht perfekt werden, aber wir sollen uns bemühen, das zu erreichen. Der Glaube und die Vergebung gehören zu diesem Weg.
Vor einem Familienbesuch hatte der Seelsorger Sorge, wieder mit dem gleichen Gemecker überzogen zu werden, wie die letzten Male. Zu Beginn des Besuches bat er diesmal die Geschwister, auf einem Blatt Papier alles aufzuschreiben, was missfällt – das Blatt war bald voll. Dann bat er sie, noch ein Blatt Papier zu holen und alles Gute aufzuschreiben. Als sie damit anfingen benötigten sie ein zweites Blatt.
Oft sind wir uns nur der negativen Seiten und Dinge bewusst und sehen nicht das Schöne. Was steht heute auf unserem Zettel?
Diakon Christian Masuth begrüßt neben den hier in der Kirche anwesenden Geschwistern auch die, die per Telefon und IPTV angeschlossen sind.
Der Friede ist ein flüchtiger Geselle, auch zuhause passiert es sehr schnell, dass der Frieden dahin ist.
Bei der Versiegelung letzten Donnerstag in Arnsberg wies Apostel Follmann darauf hin, dass die Kommunikation alles ist. Oft merken wir nicht, dass sich der oder die Andere angegriffen fühlen. Das passiert im Kindergarten, in der Schule, auf der Arbeit und auch in der Gemeinde. Sprecht miteinander um den Frieden zu finden.
Wir sprechen auch im Gebet mit Gott, ja, Gott weiß alles, aber sagen wir ihm, was uns bedrückt.
Bezirksältester Fröhlich weist darauf hin, dass uns Gott im Abendmahl ganz nahe sein möchte, sind wir dazu bereit? Wenn wir uns trösten lassen wollen, müssen wir Gottes Nähe zulassen.
Während des Gottesdienstes wurde in den Nebenräumen der Kindergottesdienst für die 10-14-Jährigen durchgeführt.
Bei Kaffee, Kuchen und kühlen Getränken erfreuten sich die Geschwister an den wohltuenden Begegnungen.
21. Juni 2026
Text:
Gabriele Balzukat
Fotos:
Jens Raeck
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