Am Mittwoch, 28. Januar 2026 war es soweit. Zum ersten Mal besuchte ein Bezirksapostel die kleine Gemeinde im Sauerland. Joh 14. 1 „Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich!“
Zu Beginn erzählt Bezirksapostel Stefan Pöschel, dass er sich schon länger vorgenommen hatte, die Gemeinde Bad Fredeburg zu besuchen, weil Bezirksevangelist Axel Knoppe ihm von der schönen Gemeinschaft in der Gemeinde berichtet hatte.
Wir sollen das Wesentliche unseres Glaubens in die Mitte stellen: Gott liebt die Welt, die Welt die er erschaffen hat.
Wir sollen diese Liebe zu allen Menschen tragen. Jesus ist auf diese Welt gekommen, um die göttliche Natur anfassbar zu machen und einen Weg zurück zu Gott zu schaffen.
Seine Jünger waren seinerzeit begeistert und überzeugt, dass Jesus als angekündigter Messias weltlich und politisch eingreift und für Wohlstand und Gesundheit sorgt. Doch er weist sie darauf hin, dass ihn einer seiner Jünger verraten wird, dass er dreimal verleugnet werden wird, gefangen, gefoltert und hingerichtet wird. Aber er sagt ihnen: Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich!
Er verkündet den neuen Bund. Der bisherige traditionelle Glaube, dass Gott straft und Wohlstand und Leid von den Taten abhängig ist, soll vergessen werden. Jesus begleitet uns. Das Einhalten der Gesetze ist wichtig, aber als oberstes gilt es, Gott zu lieben und uns auf das ewige Leben auszurichten.
Auch heute geschieht viel Leid in dieser Welt. Warum lässt Gott das zu? Es ist menschlich so zu denken, aber auch sein Sohn wurde nicht vor dem Leid bewahrt, aber er wurde von Gott begleitet, gestärkt, konnte auferstehen und in die Herrlichkeit eingehen.
Diese Zuversicht, die Jesus seinen Jüngern gegeben hat, gilt auch für uns.
Apostel René Follmann verweist auf den Jahresauftakt und das Jahresmotto. Die Botschaft „Fürchte Dich nicht, glaube nur“ ist immer wichtig, aber besonders in der heutigen Zeit. Heute ist insbesondere Respekt der Menschen untereinander wichtig.
Die blutflüssige Frau hat sich damals über viele Vorschriften hinweggesetzt. Obwohl sie sich hätte fernhalten müssen von anderen Menschen und den Gedanken hatte, wenn Gott nicht hilft, muss ich ja etwas verkehrt gemacht haben, näherte sie sich Jesus. Sie hatte noch den Funken Hoffnung, dass er ihr hilft – was er auch getan hat – mit den Worten „Dein Glaube hat dir geholfen.“
Im Garten Gethsemane hat sich Jesus mit seinen Jüngern zurückgezogen, bevor er seinen Weg weitergehen musste. Er hat im innigen Gebet die Herzensverbindung zu seinem Vater gesucht und wurde durch einen Engel gestärkt.
Das ist auch heute noch so, dass wir gestärkt werden, wenn wir die Verbindung zu Gott und unserem Herrn Jesus suchen. „Fürchte dich nicht“ gilt für alle Menschen.
Bezirksapostel Pöschel führt aus, dass wir uns bei dem Gedanken: „mein Gott, hast du mich verlassen und nicht mehr lieb“ immer wieder an sein Angebot: „ich mache alles neu“ durch die Sündenvergebung erinnern sollen.
Im Anschluss wurde der kleine Kirchenraum ausgeräumt um an Stehtischen noch die Gemeinschaft untereinander zu pflegen. Bei Snacks, Kaffee und (natürlich alkoholfreiem) Punsch fand ein freudiger Austausch statt.
29. Januar 2026
Text:
Gabriele Balzukat
Fotos:
Silke Knigge
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