Menden. Evangelist Uwe Stacke feierte am 26. April 2026 den Konfirmationsgottesdienst in der Gemeinde Menden. Er ist Vorsteher im Bezirk Hamm in den Gemeinden Bergkamen-Oberaden und -Rünthe und war aufgrund des jährlichen Vor-steheraustausches in der Gemeinde.
Da er auch der Onkel des Konfirmanden Justus Mertens ist, hat er eine besondere Beziehung zur Familie – und auch zur Gemeinde Menden.
Er diente mit dem Wort aus Matthäus 10, den 32. Vers: „Wer nun mich bekennt vor den Menschen, zu dem will ich mich auch bekennen vor meinem Vater im Himmel.“
Ihm ist in den letzten Tagen die nachhaltige Aktion „Stadtradeln“ bewusst geworden und er zog eine Parallele zur Gemeinde Menden. Auch sie macht mit. Justus wird heute mit der Konfirmation „losgelassen“, aber die Gemeinde nimmt ihn in die Mitte ohne ihn einzuengen. Mit seinem Glauben und nicht mit dem seiner Familie.
Bei der Taufe wird ein Samen gepflanzt und die Konfirmation ist der Moment, in dem der Jugendliche sagt – ich will wachsen.
Wie bekennt man sich als Christ in dieser Zeit? Durch einen wertschätzenden Umgang mit dem Nächsten ohne Ausgrenzung. Wir geben weiter, was Gott uns gibt. Er liebt uns, er lässt den Menschen die Freiheit und er vergibt uns.
Priester Roland Pohlmann bestärkte als Konfirmandenlehrer „Gott liebt Dich“. Das gibt uns Sicherheit. Wir treffen am Tag zig Entscheidungen, verbinden wir uns dabei mit unserem himmlischen Vater. Justus - die Gemeinde und die Familie stehen hinter dir. Auch der Bezirks-Jugendleiter hatte heute Morgen geschrieben, dass dich der Kreis der Jugendlichen herzlich willkommen heißt.
Evangelist Stacke verwies auf das Lied zum Abendmahl – Gesangbuch 234 „Gott ist die Liebe“ – und besonders auf den 6. Vers „Du füllst mit Freuden die matte Seele, du füllst mit Frieden mein armes Herz …“. In der aktuellen Zeit mit viel Unfrieden und Unsicherheit nehmen wir den Augenblick der Vergebung – den Frieden mit Jesus Christus bewusst wahr.
Nachdem seine Schwester Johanna den Konfirmandenbrief vorgelesen hat, trat Justus mit ihr und seinen beiden Cousins Maximilian und Ben vor den Altar.
In der Ansprache zur Konfirmation verglich Evangelist Stacke das Hobby der Jugendlichen – Handball - mit dem Christ sein. Es gibt den Trainer, die Mannschaft, den Ball, die Regeln und das Training.
Der Trainer sorgt für eine gute Entwicklung, er hat das Ziel zu gewinnen. Jesus Christus lehrt uns, wie wir uns zu verhalten haben, um das Ziel im Glauben zu erreichen.
Die Mannschaft nimmt unterschiedliche Aufgaben wahr, in der Gemeinde sind das die Amtsträger, die Chorsänger, die Jugendlichen und die Geschwister.
Der Ball muss im Spiel weitergegeben werden, damit er sein Ziel, das Tor, erreicht. Wir sollen die Liebe auch weitergeben, innerhalb der Gemeinde und an alle anderen Menschen.
Die Regeln sind notwendig, um fair miteinander umzugehen. Im Glauben haben wir dafür die 10 Gebote und unser Glaubensbekenntnis.
So wie das Training im Hobby, muss auch der Glaube trainiert / gelebt werden. Das geschieht auch im Gottesdienst, wenn wir die Hände zum Gebet falten und mitmachen.
Handball gibt im Leben Freude, Christ sein bringt uns an das Ziel unseres Glaubens.
Justus beantwortete die Frage, ob er Gott die Treue halten will, mit „Ja“. Danach sprach er unterstützt von seiner Schwester und seinen Cousins das Konfirmationsgelübde:
„Ich entsage dem Teufel und all seinem Werk und Wesen und übergebe mich dir, o dreieiniger Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist, im Glauben, Gehorsam und ernstlichen Vorsatz: Dir treu zu sein bis an mein Ende. Amen.“
Anschließend empfing er den Konfirmationssegen, der ihn in seinem Bestreben, sein Gelübde zu halten, sich zu Jesus Christus in Wort und Tat zu bekennen, stärkt.
Der Gottesdienst wurde vom Chor mit Querflöte und Orgel umrahmt.
28. April 2026
Text:
Gabriele Balzukat
Fotos:
Jens Raeck
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