Werdohl. Apostel René Follmann hielt seine Predigt am Mittwochabend, den 12. August 2026 auf der Grundlage des Wortes „Sagt Dank Gott, dem Vater, allezeit für alles, im Namen unseres Herrn Jesus Christus“ aus Epheser 5,20. Zum Gottesdienst war auch die Gemeinde Plettenberg eingeladen.
Den Gottesdienst eröffnete Apostel Follmann mit den Worten: „Wir erleben heute Abend einen besonderen Gottesdienst unter dem Naturereignis der Sonnenfinsternis.“ Bei so einem Ereignis werde einem die Größe Gottes, des Schöpfers, bewusst. Unser Gott und himmlischer Vater hat das alles geschaffen. So wie der Mond oft nicht oder nur teilweise zu sehen sei, so könnten wir das eine oder andere zwar sehen, aber vieles erkennen und verstehen wir bei der Größe Gottes nicht. Es gelte zu glauben, so der Apostel. Weiter führte er aus, wenn wir in unserem Herzen fühlen würden, dass Gott für uns da sei, bewirke der Glaube das Vertrauen in Gottes Allmacht.
Sagt Dank immer und für alles
Eingehend auf das Bibelwort "sagt Dank" immer und "für alles" sagte der Apostel, dass das schon eine Herausforderung sei, denn wir würden in unserem Leben Augenblicke erleben, die nicht schön seien. So sei die Frage berechtigt: „Könnten wir da dankbar sein?“ Anhand eines Beispiels gab der Apostel eine Antwort. Wir bekämen zu einem besonderen Ereignis ein Geschenk. Freuen wir uns unabhängig von der guten oder weniger guten Verpackung und dem Inhalt über das Geschenk und sind dafür dankbar? Aber wenn uns bewusst werde, welche Gedanken und Aufwände zu dem Geschenk geführt hätten, so käme dennoch Dank in uns auf. Der Apostel gab zu bedenken, manchmal würden wir den Wert oder den Reichtum einer Gabe erst erkennen, wenn wir diese Gabe nicht mehr besäßen.
Dankbarkeit erwächst aus der Einstellung unseres Herzens
Apostel Follmann zeigte im Weiteren auf, für was wir alles dankbar sein könnten. Dankbar für Freunde oder Familie, für die tägliche Nahrung, für den Frieden im Land, für die eigene Gesundheit. Auch wenn wir Schmerzen erleiden müssten, mögen wir uns bewusst machen, wieviel Tage wir im Jahr in Gesundheit erleben könnten. Neben den natürlichen Reichtümern öffnete der Apostel die Sicht auf unser Glaubensleben. Wir dürften in einer Gemeinde unter Gleichgesinnten sein und uns freuen über die Amtsträgerinnen und Amtsträger in der Gemeinde, über das Apostelamt, und dass Gott uns für eine vollkommene Zukunft bereitet.
Apostel Follmann konstatierte, wenn wir eine positive Einstellung zu dem hätten, was wir empfangen und besitzen dürften, dann seien wir auch für kleine Dinge stets dankbar, genügsam und friedsam. Aus der Dankbarkeit erwachse unser Opfer. Wir gäben Gott etwas zurück, was er uns geschenkt habe. Für die Zukunft mögen wir uns die Frage stellen: Was können wir mehr tun, um dankbar zu sein?
Bezirksältester Thomas Fröhlich stellte in seinem Mitdienen die Frage, ob wir auch dankbar sein könnten für das, was wir nicht oder noch nicht haben? Seien wir dankbar, dass uns die Sünden aus dem Opfer Jesu Christi vergeben werden.
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